Eine neue Dimension der Tiefenschärfe

EDOF – das Akronym steht für Extended Depht Of Focus (erweiterte Tiefenschärfe) und markiert einen weiteren Schritt in der Entwicklung implantierbarer Augenlinsen. Weitgehend stufenloses Scharfsehen im Nah-, Mittel und Fernbereich mit einem Minimum an störenden Lichteffekten sind die Stärken dieser neuesten Linsentechnologie.

EDOF

Die bewährte Premium-Lösung

Die in den 1980er gestartete Entwicklung implantierbarer Intraokularlinsen (IOL), die im Austausch gegen die natürliche Augenlinse eingesetzt werden, hat heute ein sehr hohes Level erreicht. Mit der erfolgreichen Etablierung von bi- und trifokalen Premiumlinsen, die durch zwei- bzw. drei separate Brennpunkte ein scharfes Sehen in mehreren Entfernungen ermöglichen, können viele Patienten ein weitgehend brillenunabhängiges Leben bis ins hohe Alter führen.

…mit hoher Flexibilität

Verschiedene optische Prinzipien (refraktiv, diffraktiv), Zusatzfunktionen (torische, asphärische IOL) und Linsenmaterialien eröffnen Anpassungsmöglichkeiten an individuelle anatomisch-physiologische Gegebenheiten für verschiedene Formen der Sehbehinderung – von Alters-, Kurz- und Weitsichtigkeit über Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bis zur Linsentrübung (Grauer Star).

Das Verbesserungspotenzial

Die etablierten multifokalen Premiumlinsen liefern schon sehr gute Ergebnisse für die Sicht im Nah- und Fernbereich (bifokale IOL) bzw. zusätzlich im für die Computerarbeit gefragten Zwischenbereich (trifokale IOL). Durch die zwei oder drei getrennten Brennpunkte gibt es bei diesen Linsen aber auch Distanzen, in denen keine optimale Schärfe erreicht wird. Zudem können durch die relativ großen Abstände der Brennpunkte voneinander, je nach individueller Sensibilität des Patienten, Lichteffekte wie Halos (Lichthöfe), Blendempfindlichkeit (z. B. beim nächtlichen Autofahren) und Schwächen beim Kontrastsehen auftreten. Dies kann Grund dafür sein, dass Dr. Febrer Bowen von den Augenärzten am Platz der Luftbrücke nach sorgfältiger Untersuchung und je nach Ihrer Anforderung und auf Basis Ihrer Anamnese zur Implantation einer EDOF-Linse rät.

EDOF – tiefenscharfe „Blended-Vision“

Durch eine speziell gestaltete Optik – „Enhanced Depth Of Focus“ – wird bei der EDOF-Linse  die scharfe Trennung in zwei oder drei Brennpunkte durch einen Überblendbereich (→ Blog „Blended Vision“) ersetzt, der sich durch eine bislang unerreichte Tiefenschärfe auszeichnet. Diese besondere Weiterentwicklung optimiert vor allem das für Computerarbeiten und den Armaturenblick beim Autofahren relevante klare Sehen in der Zwischendistanz.

Zudem zeichnen sich die EDOF-Linsen durch Minimierung störender Photoeffekte, geringe Blendempfindlichkeit und verbessertes Kontrastsehen aus. Dies eröffnet nun auch Nachtarbeitern wie Truckern und Taxifahrern gute Aussicht, durch eine EDOF-Implantation sicher, mit hoher Sehkraft und ohne Brille ihrem Beruf nachzugehen.

Vertrauen ist gut – mit Erfahrung noch besser

Ob EDOF auch für Sie die beste Option zur Behandlung Ihrer Sehschwäche ist, lässt sich erst durch genaue Anamnese, Begutachtung Ihrer anatomischen Voraussetzungen und persönlichen Lebensumstände herausfinden. Vertrauen Sie dabei nur auf die Expertise eines erfahrenen Augenchirurgen. Dr. Febrer Bowen mit über 25.000 Augenoperationen in den filigranen Händen, ist von der Voruntersuchung und dem ausführlichen Beratungsgespräch über die chirurgische Arbeit im OP bis hin zur Nachsorge persönlich für Sie da.

100%-Lösung?

Nein – eine Garantie auf völlige Brillenunabhängigkeit in allen Lebenslagen zu geben, wäre unlauter. Mit „EDOF“ scheint jedoch ein weiterer Schritt in Richtung „ganz ohne Gläser“ geglückt.

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