Sport für Augen und Umwelt – Dr. Febrer Bowen macht´s vor

Regelmäßige Bewegung ist richtig gut für die Augen. Das ist nicht nur eine persönliche Erfahrung, sondern wissenschaftlich belegt. Wenn sich das Plus für die eigene Gesundheit noch mit dem Nutzen für eine größere Sache verbinden lässt, ist es gleich doppelt so schön. Das Projekt „Flussbad-Berlin“ erfüllt beide Boni und Ihr Augenarzt, Dr. Febrer Bowen von den Augenärzten am Platz der Luftbrücke, ist im Wasser mit dabei.

Sport für fitte Blutgefäße

Dass tägliche Bewegung und Sport im Besonderen im Verbund mit Rauchverzicht, Sonnenschutz und gesunder Ernährung das Quartett der wirkungsvollsten Lebensstilfaktoren zur Erhaltung der Augengesundheit bildet, steht auf evidenten wissenschaftlichen Füßen (s.a. https://www.augen-arzt-berlin.de/keep-running-laufen-gesunde-augen/). Die Kräftigung des Herzmuskels, die Senkung von Blutdruck und Blutfettwerten kommen der Gefäßgesundheit zugute, beugen der Gefäßverkalkung vor. Und das ist selbstredend auch für die kleinen Blutgefäße der Augennetzhaut von herausragender Bedeutung.

Spreekanal und Museumsinsel Berlin - Projekt Flussbad Berlin 2019

Im Wasser, zu Land und an der frischen Luft

Es ist gar nicht wichtig, ob Sie laufen, Rad fahren, schwimmen, tanzen oder sich anderweitig bewegen. Hauptsache, es macht Ihnen Spaß, sodass Sie es regelmäßig tun. Vielleicht brauchen Sie aber auch den kleinen Kick – ein Event und Vorbilder – um den richtigen Einstieg ins eigene Aktivwerden zu finden. Da gibt es etwas, für das es sich jetzt schon zu trainieren lohnt – ein Schwimmevent im „Spreeathen“.

Schwimmen für sauberes Flusswasser und gesunde Augen

Schwimmen ist ein sehr gesundes Ganzköpertraining, das wegen des Auftriebs und der geringen Gelenkbelastung auf für jene geeignet ist, die ein wenig kräftiger gebaut sind oder nach längerer Sportabstinenz wieder einen Einstieg finden möchten. Besonders reizvoll, wenn das in natürlichen Gewässern, quasi vor der Haustür erfolgen kann. Vor 100 Jahren haben Berliner Kinder in der Spree und sogar in ihrem Nebenflüsschen, der Panke, schwimmen gelernt. Heute scheint das undenkbar. Die Panke war zwischenzeitlich durch Einleitung von Industrie- und allen möglichen anderen Abwässern zur „Kloake“ verkommen und die Spree gehört der Berufsschifffahrt. Baden ist in ihr verboten und täte den Augen wegen der „suboptimalen“ Wasserqualität auch nicht besonders gut.

Ökologisch bedenklich

Neun von zehn Binnengewässer in Deutschland – Flüsse und Seen – sind nach Angaben des Naturschutzbund Deutschland in einem bedenklichen ökologischen Zustand: stickstoff- und pestizidbelastet, gestörte Nahrungsketten, teilweise durch Eutrophierung „umgekippt“. In einem solchen Gewässer schwimmt niemand gern, wäre der Augengesundheit auch wenig zuträglich. Ganz so schlimm ist es um die Spree wohl nicht bestimmt, aber dennoch hat sich die Berliner Initiative „Flussbad-Berlin“ das Ziel gesetzt, der Flusswasserökologie anhand eines konkreten Projektes mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Es geht um den Spreekanal, ein knapp zwei Kilometer langer Spreearm im Bereich der Berliner Museumsinsel, der nicht von der Berufsschifffahrt genutzt wird und sich nach Ansicht der Initiatoren hervorragend als innerstädtisches Flussbadegebiet im Umfeld eines entsprechenden Naherholungsgebietes eignen würde. Die hier an sich gute Wasserqualität ist durch veraltete Kanalisationssysteme, die etwa bei starkem Regen überlaufen und dadurch Fäkalien, Unrat und Abwässer in die Spree spülen, gefährdet. Es bräuchte also moderne Filter- und Reinigungssysteme, um das Spreewasser dauerhaft auf Badequalität zu bringen.

Schwimmen braucht eine saubere Spree

Die Idee eines Flussbades am Spreekanal hat in ungewohnter politischer Einigkeit über alle demokratisch-liberalen Parteien hinweg Anklang gefunden. Es wurden sogar Fördermittel freigemacht, dank derer die „Flussbad-Berlin“-Akteure in den letzten fünf Jahren ein sommerliches Wettschwimmen in der Spree – den „Flussbad-Pokal“ – veranstalten konnten, um auf ihre Idee eines Flussbades am Spreekanal aufmerksam zu machen und Unterstützer zu akquirieren. Auch 2019 soll das Event wieder stattfinden – diesmal mit besonderer athletischer Beteiligung.

Doc Febrer Bowen – Training in der Spree

Es soll auch unter Ärzten einige geben, die regelmäßig in Raucherecken gesichtet werden und ihre knappe Freizeit lieber statisch in Hausschuhen und Bademantel als mobil in Laufschuhen oder Badehose verbringen. Ihren Patienten empfehlen sie natürlich stets nur Letzteres. Bei Dr. Febrer Bowen hingegen ist das ganz anders. Bei ihm passen Rat und eigenes Handeln – man kann auch sagen „Rat“ und „Rad“ – vollauf zusammen. Denn wenn es um aktive Freizeitgestaltung geht, muss man den Doc eher bremsen. So filigran er das Skalpell zu führen versteht, so kräftig und ausdauernd tritt er als aktiver Radsportler in die Pedale. Früher auch als Triathlet zugange, weiß er sich auch „per pedes“ und im Wasser flink fortzubewegen. Da lässt er sich die Möglichkeit eines Schwimmtrainings in der Spree nicht nehmen, zumal es dem Doktor neben der sportlichen Vorbildfunktion und der Unterstützung des „Flussbad-Projekts“ noch um ein internes „Battle“ mit einem mehr als schwimmtauglichen Freund aus der Marathonszene – Chefredakteur eines renommierten Sportmagazins und Ex-Leistungsschwimmer – geht.

Flussbad Pokal 2019 – auch Idealismus braucht Finanzierung

Ob das Bad in der Spree im Juni 2019 stattfinden kann, steht allerdings noch auf wackligen Füßen. Da die staatliche Förderung ausläuft, muss das Projekt mit dem Hochziel „Saubere Gewässer“ über Startgelder der Athleten und allgemeines „Crowd Funding“ finanziert werden. Da kommt so einiges an Logistik und organisatorischem Aufwand zusammen, das nur von der Gemeinschaft gestemmt werden kann. Schließlich sollen sich die Schwimmer nicht durch Schadstoffbelastungen in Gefahr bringen. Das Spreewasser auf der Strecke muss also vorab möglichst nachhaltig „auf“ Qualität gebracht werden.

Wäre Schwimmen nicht auch etwas für Sie?

Vielleicht brauchen Sie ja genau so einen Anstoß, um sich selbst wieder einmal in die möglichst sauberen Fluten zu stürzen und ein paar Stöße für die (Augen-)Gesundheit zu tätigen. Dann können Sie je nach Fitnesslevel selbst am Flussbad-Pokal teilnehmen oder erstmal nur zuschauen. Wer die Sache finanziell unterstützen möchte, was wohl nach aktuellem Stand noch dringend erforderlich ist, damit der Starschuss überhaupt fallen kann, findet alle Informationen auf hier.

Für Körper und Augen: „Von der Wiege bis zur Urne – turne!“

Wie schon gesagt, kann es natürlich ebenso gut Laufen, Radeln, die Torjagd oder irgendetwas anderes sein – Hauptsache regelmäßig und mit Freude. Möglichkeiten, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, gibt es im Bereich des Sports für jede(n) genug. Und spätestens, wenn Ihnen bei Ihrem nächsten Augencheck bei „Augen-Arzt-Berlin“ dann noch ein „alles OK“ kommuniziert werden kann, wissen Sie: Es lohnt sich!