Laser-Alternativen (ICL+ CLE)

Laser-Korrekturen zur Behandlung von Fehlsichtigkeiten haben sich zu einem effizienten und stark nachgefragten Verfahren entwickelt. Bei umfassender Patientenaufklärung und augenärztlicher Expertise sind die modernen Lasermethoden komplikationsarme Eingriff. Leider wird in vielen öffentlichen Darstellungen nicht auf die strengen Ausschlusskriterien für Laser-Operationen hingewiesen. Dank modernster Linsentechnologien wie implantierbaren Kontaktlinsen (ICL) oder dem Clear-Lense-Exchange (CLE) kann heute auch nicht lasertauglichen Patienten geholfen werden.

Laser-Alternativen (ICL + CLE) – Indikationen für Lasik/Femtolasik

Bei der Laser-in-situ-Keratomileusis (Lasik), bei Augen-Arzt-Berlin auch unter Einsatz der Femtosekunderlaser-Technologie (Femtolasik) werden durch feinste Hornhautmodellierung Brechungsfehler der Augenlinse korrigiert, ohne die Linse selbst zu manipulieren. Pro Jahr werden in Deutschland mit diesem Verfahren etwa 140 Tausend Menschen erfolgreich von ihrer Kurz-, Weit- oder Stabsichtigkeit (bei Hornhautverkrümmung) befreit. Die hohen Erfolgsquoten und eine über 95-prozentige Patientenzufriedenheit beruhen auch auf einer gründlichen präoperativen Patientenaufklärung sowie der Beachtung der Ausschlusskriterien. Längst nicht jeder Kurz-, Weit- oder Stabsichtige und nur begrenze Schweregrade der Fehlsichtigkeiten sind Indikationen für einen Laserkorrektur. Für nicht laser-geeignete Augen können Laser-Alternativen wie implantierbare Kontaktlinsen (ICL) oder ein Klarlinsenaustausch (CLE) die Lösung sein.

Laser-Alternativen - implantierbare Kontaktlinse ICL und Clear Lens Exchange CLE - Augen mit Laser

Laser-Alternativen (ICL + CLE) – Ausschlusskriterien für Lasik/Femtolasik

Neben Art und Schweregrad einer Sehstörung bestimmen besonders Lebensalter, Vorerkrankungen und Hornhautbeschaffenheit des einzelnen Patienten maßgeblich seine Eignung für eine Lasik/Femtolasik. Zur Qualitätssicherung hat die „Kommission Refraktive Chirurgie“ (eine Abordnung augenärztlicher Berufsverbände) daher Grenzen und Ausschlusskriterien für die Lasik/Femtolasik formuliert. Dazu zählen:

  • Maximaler Korrekturbereich:
    • Myopie (Kurzsichtigkeit): bis -8 dpt (max. -10)
    • Hyperopie (Weitsichtigkeit): bis +3 dpt (max. +4)
    • Astigmatismus (Hornhautverkrümmung): bis  5 dpt  (max. 6)
  • Ausschlusskriterien:
    • zu dünne Hornhaut: < 500 µm (LASIK), < 480 µm (Femto-LASIK)
    • bestehende Augenerkrankungen wie Keratokonus (Hornhautverformung); symptomatische Katarakt (Grauer Star), Glaukom (Grüner Star), feuchte Makuladegeneration
    • keine stabile Fehlsichtigkeit (zeitnahe Änderung der dpt-Werte)
    • Alter < 18 Jahre

Laser-Alternativen (ICL + CLE) – Linsenimplantate

Für Laserangriffe geeignete Patienten sind in der Regel zwischen 25 und 45 Jahre alt und von einer weitgehend stabilen Fehlsichtigkeit betroffen, d. h. ihre Dioptrienwerte verändern sich nicht mehr in kürzeren Zeitintervallen. Sie leiden weder an einer Linsentrübung (Grauer Star, Altersstar) oder einer anderen Erkrankung der Augenlinse und weisen eine Hornhaut ausreichender Dicke auf. Bei älteren Patienten, die durch einen beginnenden oder bereits Beschwerden verursachenden Grauen Star nicht lasergeeignetet sind, kann durch eine Kataraktoperation (Linsentausch) neben der Katarkt zugleich eine bestehende Kurz-, Weit- oder Alterssichtigkeit beseitigt werden. Jüngere, noch nicht im katarakttypischen Alter befindliche Patienten, die aufgrund sehr starker Fehlsichtigkeit oder zu geringer Hornhautdicke nicht für eine (Femto)Lasik infrage kommen, kann auch mit moderner Linsentechnologie als Laser-Alternative geholfen werden. Ob der jederzeit reversible Einsatz einer implantierbare Kontaktlinse (ICL) oder aber ein Tausch der körpereigenen Augenlinse gegen eine künstliche Intraokularlinse der richtige Weg ist (CLE) kann nur nach gründlicher augenärztlicher Anamnese und im gemeinsamen Arzt-Patienten-Austausch geklärt werden.

Laser-Alternativen (ICL + CLE) – Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie….

….ihren vertrauten Augenarzt. Natürlich gilt es auch für die Laseralternativen ICL und CLE, über individuelle Risikoprofile und postoperative Nebenwirkungen (z. B. die Möglichkeit erhöhter Blendempfindlichkeit oder eingeschränkten Kontrastsehens) aufzuklären. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich nur einem erfahrenen Augenchirurgen anvertrauen, der sie verständlich berät, ihre Fragen beantwortet, Ihre Erwartungen und Ängste in eine gemeinsame Therapieplanung miteinbezieht und der sie von einer umfassenden Betreuung von der Voruntersuchung bis zur OP-Nachsorge überzeugt. Bei Dr. med. Febrer Bowen, Dott.ssa Maceda Gurabardhi und dem Team der Augenärzte am Platz der Luftbrücke ist dies die Philosophie jeder Behandlung.

Laser-Alternativen (ICL + CLE) – Lasertouristen spielen Vabanque

Lasik, Femtolasik, oder die Laser-Alternativen ICL- oder CLE-Implantationen sind keine billigen Therapien, da sehr viel Forschung, Technologie und augenchirurgische Ausbildung darin steckt. Aus Patientensicht ist die lockende Wirkung preisgünstiger Auslandsangebote verständlich. Aber viele dieser Unternehmen leben von der Masse, operieren auch Patienten, die nach deutschen Sicherheitsstandards unter die Ausschlusskriterien fallen. Nach der Rückkehr haben geschädigte Patienten dann allzu oft das Nachsehen. Ob (Femto)Lasik oder die Laser-Alternativen ICL-, CLE-Implantation, seien Sie also bitte auf der Hut! Das vermeintliche so günstige „Auslandssparpaket“ kann sich im Nachhinein sowohl finanziell als auch augengesundheitlich als lebenslange „Nachzahlung“ erweisen.

Es geht um Ihr Augenlicht. Vertrauen Sie daher nur auf belegbare augenärztliche Expertisen. Die Augenärzte am Platz der Luftbrücke beraten Sie gern.

By |25.02.2019|Categories: Allgemein|
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