Lasik Komplikationen

Lasik Komplikationen

Lasik Komplikationen sind sehr selten. Trotzdem will man genau aufgeklärt sein und auch wissen, was im schlimmsten Fall passieren kann. Für mich als Chirurg mit mehr als 10.000 durchgeführten Operationen ist die Infektion von den Lasik Komplikationen die gravierenste. Obwohl ich so viele Augenoperationen schon durchgeführt habe, habe ich die Infektion als eine der Lasik Komplikationen aber noch nie gesehen. Sie ist demzufolge sehr selten. In der Literatur findet man auch keine genauen Angaben. Wir gehen aber davon aus, dass eine Infektion in etwa 1:20.000 – 1:40.000 Fällen auftritt. Sicherlich könnte man jetzt fragen, warum die Infektion so selten ist. Das hat sicherlich etwas mit unseren Hygienestandarts zu tun. Jedes Auge wird steril umklebt und nur mit sterilen Instrumenten berührt. Selbst das Glasinterface des Femtosekundenlasers ist ein steril verpacktes Einmalinstrument. Die Augen werden auch vor der OP schon mit steriler Kochsalzlösung abgerieben. Gleich nach dem Eingriff, noch auf der Laserliege, applizieren wir die stärksten antibiotischen Augentropfen und geben diese Ihnen auch mit, damit Sie sie eine Woche lang regelmässig träufeln. Sofort nach der Laserbehandlung schaue ich mir auch die Flaps mit der Spaltlampe an. Hier können eventuelle Fremdkörper identifiziert werden, die sofort entfernt werden. Die regelmässigen Nachuntersuchungen, die schon am nächsten Morgen beginnen würden uns auch erste Entzündungszeichen zeigen, so dass wir frühzeitig jegliche Entzündungszellen wegspülen würden. Hier der Konjunktiv, da ich wie gesagt noch keine Infektion bei meinen Patienten als einer der Lasik Komplikationen gesehen habe.

Unter den Lasik Komplikationen gilt die Inflamation, also die Entzündung, als öfters auftretend. In etwa 1:100-1:1000 in der Literatur beschriebenen Fällen kommt es hier zu einem entzündlichen Reiz in der Interface zwischen Flap und Reststroma der Hornhaut. Sie erkennen an der Zahl, dass ich schon mehrere Entzündungen (DLK= Deep lamelar Keratitis) in meiner langjährigen Berufserfahrung gesehen habe. Das Gute an den regelmässigen Nachuntersuchungen ist, dass wir diese eher sehen, als sie dem Patienten auffallen. Es kommt also bei der DLK vor, dass der Patient am dritten postoperativen Tag mit einer Sehleistung von hundert Prozent vorstellt, dass ich aber trotzdem darauf bestehe, die Interface mit steriler Kochsalzlösung nochmal zu spülen. Durch ein rigeroses Nachsorgeprotokoll habe ich es bis heute geschafft, dass es selbst durch Entzündungen zu keiner Sehminderung oder Folgeschäden gekommen ist.

Als weitere Möglichkeit der Lasik Komplikationen gilt sicher das unzureichende Ergebniss. Also dass noch etwas von den Brillenwerten übrig geblieben ist. In meinen Händen mit meinen Lasern im unteren einstelligen Prozentbereich und deswegen für mich nicht besonders beunruhigend, da wir ja nachlasern können. Das tue ich übrigens für meine Patienten in den ersten Jahren kostenlos.

Obwohl wir sehr selten Lasik Komplikationen sehen, ist die Behandlung nicht frei von möglichen Komplikationen. Deswegen ist es wichtig, dass Hygieneprotokolle eingehalten werden und die Augen regelmässig und engmaschig nachkontrolliert werden. Ich vermute, dass auch die Routine und Erfahrung des Chirurgen zu einer geringeren Komplikationsrate beitragen.

Sprechen Sie mich bitte an, wenn Sie mehr über Ihre individuellen Anforderungen an eine Augenlaserbehandlung erfahren möchten.

Dr. med. Bernhard Febrer Bowen

Augenarzt und Augenchirurg

Lasik Komplikationen

Lasik Komplikationen

By |11.02.2013|Categories: FAQ @en|
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