Sie haben in vorausgegangenen Beiträgen schon einiges über die Vorzüge der neuesten, bei den Augenärzten am Platz der Luftbrücke eingesetzten Zusatzlinsen-Technologie Rayner® Sulcoflex Trifocal erfahren.  Heute geht es um eine Gruppe von Patienten, denen aufgrund einer genetischen bzw. krankheitsbedingten Vorbelastung der Weg zu einem weitestgehend brillenunabhängigen Leben bislang verwehrt war. Es geht um jene am Grauen Star erkrankten Menschen, die unter die Ausschlusskriterien für den Austausch der getrübten körpereigenen gegen eine multifokale Intraokularlinse fallen. Die trifokale ADD-On-Linse eröffnet auch diesen Patienten neue Perspektiven.

Sulcoflex Trifocal – Risikopatienten

Auch in der Augenmedizin gibt es keine „one fits all“-Therapien. So einmalig jeder Mensch ist, so individuell sind auch seine Augen. Daher wird Dr. Febrer Bowen nicht müde, die besondere Bedeutung der „sprechenden Medizin“, d. h. die gemeinsame Lösungsfindung im direkten Austausch zwischen Arzt und Patienten zu betonen. Es gibt praktisch für jede Therapie strenge und erweiterte Ausschluss- und Eignungskriterien, die jedem einzelnen Patienten verständlich kommuniziert werden müssen. Und so gibt es Kataraktpatienten, die für den Austausch ihrer getrübten Augenlinse gegen eine multifokale Kunstlinse in der Regel nicht geeignet sind. Zu den vergleichsweise häufigen Ausschlussgründen zählen ein Diabetes-(„Zuckerkrankheit“) sowie Frühzeichen bzw. eine genetische Disposition für die Entwicklung einer Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD). Bei beiden Erkrankungen bestehen erhöhte Grundrisiken für die Entwicklung von Netzhautschäden.

Glückliches älteres Paar mit einem Handy und Buch - Mit der Add-On-Linse Sulcoflex Trifocal Brillenfreiheit in allen Sehbereichen genießen

Sulcoflex Trifocal – Kombination mit monofokaler Basislinse

Erfreulicherweise können auch derart vorbelastete Patienten durch eine Kataraktoperation von ihrem Grauen Star befreit werden. Als Austauschlinse für die getrübte Naturlinse wird es hier aber eine monofokale, also mit nur einem Brennpunkt ausgestattete Intraokularlinse sein. An dieser Stelle muss deutlich betont werden, dass auch monofokale Austauschlinsen eine hervorragende Lösung darstellen, die den Kataraktpatienten ein wieder klares und scharfes Sehen in der gewählten Distanz und weitestgehende Immunität gegen erneute Linsentrübung beschert. Dass eine monofokale Austauschlinse nicht in allen Distanzen (Fern-, Mittel- und Nahbereich) hohe Sehschärfe bieten kann, bedeutet nicht, dass monofokale Linsen „rückständig“ oder qualitativ minderwertiger als multifokale Varianten wären.  Die bislang in Kauf zu nehmende Einschränkung für Monofokallinsen-Träger war ihre Abhängigkeit von einer externen Sehhilfe (Brille) bei bestimmten Tätigkeiten (z. B. Lesen). Diese Lücke kann mit der additiven, also vor die monofokale Basislinse implantierten Sulcoflex Trifocal nun geschlossen werden.

Etwa 7 Millionen Menschen sind in Deutschland von Diabetes betroffen (95% Typ-2). Neben Netzhautschäden (diabetische Retinopathie) weisen Diabetiker ein erhöhtes Risiko für den Grauen Star (Katarakt) auf. Mit der Kombinationen aus monofokaler Basislinse und Sulcoflex Trifocal bieten die Augenärzte am Platz der Luftbrücke eine vielversprechende Behandlungsoption.

Sulcoflex Trifokal – „Mit der zweiten sieht man besser…“

Mit dem Zweilinsen-System aus monofokaler Basislinse und vorgeschalteter Sulcoflex Trifocal haben nun auch durch Diabetes, AMD-Anzeichen oder durch andere Beeinträchtigungen vorbelastete Patienten gute Aussichten, ein brillenunabhängiges Leben führen zu können. Damit stehen sie jenen, die im Rahmen der Kataraktoperation eine trifokale Basislinse implantiert bekommen in nichts nach und haben zudem einen weiteren nicht zu unterschätzenden Vorteil: volle Reversibilität.

Sulcoflex Trifocal – Reversibilität bei Vorbelastung besonders wichtig

Für alle Patienten mit erhöhten Risiken für spätere Netzhaut- oder andere progressive Sehkraftveränderungen, gewinnt der Faktor der vollen Reversibilität der Sulcoflex Trifokal-Implantation immens an Bedeutung. Sie kommen in den Genuss hoher Sehkraft über alle Distanzen, bleiben aber flexibel, d. h. sie erhalten sich die Handlungsoptionen für möglicherweise später eintretende, ihrer Grunderkrankung geschuldeten Sehkraftverluste. Sollte es dazu kommen, kann Dr. Febrer Bowen die Sulcoflex Trifocal jederzeit in einem kleinen Eingriff explantieren und eine dann angezeigte Therapie einleiten, z. B. die Implantation einer speziellen AMD-Linse.

Sulcoflex Trifokal – Gut beraten

Jede Augenbehandlung, insbesondere chirurgischer Natur, setzt eine sorgfältige Anamnese, Voruntersuchung und den Abgleich von Erwartungen und Erfolgsaussichten voraus. All das lässt sich natürlich nicht in einem Blogbeitrag klären. Nehmen Sie sich die Zeit, vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin bei den Augenärzten am Platz der Luftbrücke. Vielleicht kann die Sulcoflex Trifocal auf Ihnen, trotz Vorbelastung, mehr Freude in den Alltag bringen und Ihnen die Sicherheit geben, auch für spätere Veränderungen gewappnet zu sein.