Wir alle kennen, zumindest von anderen (aber ein bisschen auch von uns selbst), das Problem der Prokrastination. Der was? Nun ja, im Volksmund sprechen wir eher von „Verschieberitis“. Unangenehme Aufgaben schieben wir gern vor uns her und erledigen sie oft erst, wenn der äußere Druck extrem wird. Wenn es allerdings um die Entscheidung für oder gegen eine Augenoperation geht – etwa den Austausch oder die Implantation einer Kunstlinse – ist jedes Zögern verständlich und hat nicht mit Prokrastination zu tun. Hier geht es um berechtigte Ängste vor dem Ungewissen, vor vielleicht irreversiblen Negativfolgen. Die neue Sulcoflex Trifocal Add-On-Linse kann vielleicht auch Ihnen die Entscheidung maßgeblich erleichtern. Denn sie punktet nicht nur mit herausragenden Leistungsdaten!

Grübelnde Frau mit Brille: Sulcoflex Trifocal - Sill ich oder soll ich nicht?

Sulcoflex Trifocal  – Fortschrittsängste

Wenn Sie regelmäßig unsere Blogbeiträge lesen und/oder die Augenärzte am Platz der Luftbrücke als Patient/in kennengelernt haben, wissen Sie um die immensen Fortschritte der Augenchirurgie binnen der letzten Jahre. Anschauliches Beispiel ist die bereits in vorausgegangenen Beiträgen vorgestellte Rayner® Sulcoflex Trifocal, die erste mit drei Brennpunkten (für scharfes Sehen im Fern-, Intermediär- und Nahbereich) ausgestattete Zusatzlinse. Momentan gibt es  keine Anzeichen, dass die technologische Fortentwicklung in absehbarer Zeit gebremst wird oder gar zum Stillstand käme. Verantwortungsbewusste Patienten machen sich da ihre Gedanken und stellen völlig zu Recht kritische Fragen wie diese:

  1. Soll ich mir jetzt die trifokale Sulcoflex vor meine monofokale Kunstlinse setzten lassen, um unabhängig von der Brille zu werden oder ist es besser auf den/ die nächsten Entwicklungsschritt(e) in der Linsentechnologie zu warten?
  2. Die Sulcoflex Trifocal wurde gerade erst eingeführt. Hat sie vielleicht noch „Kinderkrankheiten“, die erst später offenkundig werden?
  3. Wer garantiert mir, dass die Sulcoflex Trifocal für mich die beste Lösung ist?

Sulcoflex Trifocal – Risikobewertung

  1. Ja, es wird eine Weiterentwicklung geben, aber ob sie besser ist als die Sulcoflex Trifocal, wird sich zeigen und ob die kommenden Neurungen für Sie persönlich, also Ihr individuelles Augenproblem eine Optimierung bedeuten, ist eine zweite Frage mit ungewisser Antwort. Wer jetzt gerade vor der Entscheidung steht, muss natürlich nicht auf die Sulcoflex Trifocal setzen, so wie man eben nicht jede Neuerung „mitmachen“ muss. Aber ohne Frage ist die erstmals gelungene Ausstattung einer reversiblen Add-On-Linse mit drei Brennpunkten ein Quantensprung, wie er längst nicht mit jeder Neuerung gelingt. Hetze ist kein guter Ratgeber, aber wer zu lange auf  „das vermeintlich Optimale“ wartet, läuft Gefahr wertvolle Lebenszeit zu verschenken, die er durch rechtzeitige Entscheidung für das aktuell Beste mit mehr Lebensfreude durch gute Sicht füllen könnte.
  2. Für die Einführung neuer Medizinprodukte wie der Sulcoflex Trifocal gibt es gerade in Deutschland strenge Zulassungskriterien. Sie umfassen Risikoanalysen und Risikobewertungen durch unabhängige Stellen, der Markteinführung vorausgehende klinische Studien an einem breiten Spektrum ausgewählter Patienten, ein strenges Qualitätsmanagementsystem mit Langzeitbeobachtung, Prüf- und Meldepflichten. Somit dürfen Sie davon ausgehen, dass es sich bei der Sulcoflex Trifocal um ein sicheres, „auf Herz und Nieren“ geprüftes Hochleistungsprodukt handelt.
  3. Garantien gibt es nicht in der Medizin. Jede Therapie ist individuell, berücksichtigt Eignungen und Ausschlussfaktoren. Und genau deshalb operiert Dr. med. Bernhard Febrer Bowen niemanden, ohne eingehende Voruntersuchung und gemeinsame Lösungsfindung, bei der die Wünsche, Erwartungen, Bedenken und Ängste jedes Patienten eine entscheidende Rolle spielen. Auch Dr. Febrer Bowen kann und wird Ihnen nie ein Heilungsversprechen geben können, aber er wird Sie vertrauensvoll beraten und nur zu Eingriffen raten, die er auf Grundlage seiner langjährigen augenchirurgischen Tätigkeit empfehlen kann.

Sulcoflex Trifocal  – Sie bleiben flexibel

Wenn alles optimal läuft, können Sie mit der Kombination aus Ihrer Basislinse und der Sulcoflex Trifocal dauerhaft ein glückliches Leben mit klarer Sicht in allen Distanzen führen. Aber Sie haben auch die beruhigende Gewissheit, dass Sie mit Ihrer jetzigen Entscheidung für die trifokale Additivlinse keine unumstößliche Lebensentscheidung treffen müssen. Sollten sich später einmal Sehkraft verändernde Unpässlichkeiten entwickeln, kann Dr. Febrer Bowen Ihre Sulcoflex Trifocal in einem kleinen chirurgischen Eingriff explantieren und gemeinsam mit Ihnen eine dann adäquate Lösung finden.

Sulcoflex Trifocal  – Entscheidungshilfe

Lassen Sie sich umfassend von den Augenärzten am Platz der Luftbrücke beraten, ob die trifokale Additivlinse für Sie eine gute Lösung ist, aber haben Sie auch keine übersteigerten Ängste, eine Fehlentscheidung zu treffen. Die Reversibilität der Sulcoflex Trifocal-Implantation kann das Risiko für Negativfolgen zwar nicht auf null, aber doch maßgeblich reduzieren. Dr. Febrer Bowen und Dott.ssa Gurabardhi stehen Ihnen kompetent beratend zur Seite.

Sulcoflex Trifocal – Keep cool!

Wie immer Sie sich jetzt entscheiden, tun Sie es nicht vorschnell und auch nicht nach der Devise, „wer nichts wagt, der nichts gewinnt“.  Dafür steht zu viel auf dem Spiel, wenn es um Ihre Augen geht. Wenn Sie in Ruhe die mit der Implantation der Sulcoflex Trifocal verbundenen Risiken gegen die erwartbaren Gewinne abwägen, zudem die volle Reversibilität mit in die Waagschale werfen und in einem persönlichen Gespräch  umfassend von Dr. Febrer Bowen oder Dott.ssa Gurabardhi beraten worden sind, werden Sie die richtige Entscheidung für sich treffen. Jetzt ein persönliches Beratungsgespräch bei den Augenärzten am Platz der Luftbrücke vereinbaren!